Mein Wahlkreis

Mein Wahlkreis (101) umfasst das gesamte Stadtgebiet von Paderborn und die Kerngemeinde Altenbeken

 

Roger unterwegs

Altenbeken 

Viadukt mit viel Natur

Wer Altenbeken hört, denkt oft an Eisenbahn. Kein Wunder, ist die Gemeinde doch eng mit der Geschichte der Bahn verbunden. Sie ist ja auch beinahe allgegenwärtig, wohl auch, weil Generationen von Altenbekenern bei der Bahn in Lohn und Brot standen.

Das Wahrzeichen der Gemeinde ist der Bahn-Viadukt mit seinem prämierten 29 km langen Wanderweg. Die 29 km lange Route rund um Altenbeken stellt eine gelungene Kombination aus Eisenbahn- und Naturerlebnis dar. Immer wieder bieten sich herrliche Perspektiven auf die größte steinerne Eisenbahnbrücke Europas und die Altenbekener Bahnhofsanlagen. Ein weiteres Highlight ist die frisch renovierte Dampflok aus dem Jahr 1941 in der Nähe des Egge-Museums.

Altenbeken steht für einzigartigen Naturgenuss. Im rund 2.600 Hektar großen Waldnaturschutzgebiet Egge-Nord liegt das bundesweit größte Areal zur Entwicklung von Buchenwald-Wildnis außerhalb eines Nationalparks. Es gibt nur wenige Orte, an denen alte Buchenwälder so beeindruckend wachsen, wie im Naturerbe-Wald OWL.

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Schloss Neuhaus

Geprägt vom Stahlwerk und dem Wasserschloss im schönsten Wesserrenaissance-Stil ist es Paderborns grösster Stadtteil. In dem zum Schloss gehörigen und rekonstruierten Barockgarten findet ab Mai bis Oktober fast jedes Sommerwochenende Unterhaltung für die ganze Familie statt.

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Sennelager 

Rein formal gehört Sennelager zu Schloß Neuhaus, man kann aber schon von einem eigenen Stadtteil sprechen. Bisher ist Sennelager vor allem durch die Kaserne an der Bielefelder Straße geprägt – hat aber interessante Entwicklungsperspektiven. Die Umwidmung der Senne in einen Nationalpark würde den Nah- und Ferntourismus fördern. Die Landes-SPD setzt sich hierfür klar ein. Durch die Anbindung an die Sennebahn und den Padersprinter ist eine hervorragende Erreichbarkeit schon heute gewährleistet.

Eine Herausforderung für Sennelager ist nach wie vor die Panzerverladung im Ort. Eine Anschlussverbindung der Bahn bis zur Augustdorfer Bundeswehrkaserne könnte die Situation entspannen, wurde nach einer Prüfung allerdings zunächst verworfen. Auf Landesebene muss immer wieder auf die Notwendigkeit dafür hingewiesen werden, gelöst werden muss das Problem aber im Bund. Auch dafür werde ich mich in Düsseldorf einsetzen.

Sande

Der noch junge Stadtteil Sande liegt sieben Kilometer nordwestlich des Zentrums und gehört geographisch im Norden zur Senne und im Süden zur Lippeniederung. Der Ortsname weist auf die Bodenbeschaffenheit »uppen Sand« hin. Erst mit Beginn des 19. Jahrhunderts hat sich aus der weiträumigen bäuerlichen Streusiedlung die Gemeinde entwickelt. Administrativ waren die Sander Höfe an Elsen gebunden. Sie unterstanden dem Holthof, einem der drei Amtshöfe des Kirchspiels Elsen. Allmählich bildete sich nach dem 2. Weltkrieg eine Art Ortskern heraus.

Inzwischen ist der sandig-kiesige Untergrund von erheblicher wirtschaftlicher Bedeutung für das Baugewerbe und wird zum Teil direkt vor Ort zu Kalksandstein verarbeitet. Ein Nebeneffekt des Abbaus war das Entstehen des Lippesees und des Nesthauser Sees, die heute für wassergebundene Freizeitgestaltung genutzt werden.

Am 1. Januar 1975 wurde die bis dahin dem Amt Schloß Neuhaus angehörende Gemeinde ein Ortsteil der neuen Großstadt Paderborn. Durch die Ausweisung großer Neubaugebiete, in denen vorzugsweise Pendler wohnen, hat sich der Sander Kernbereich in den letzten Jahren rapide vergrößert. Heute leben hier 6.000 Menschen.

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Elsen 

Mit über 16.000 Einwohnern ist Elsen der zweitgrößte Stadteil von Paderborn. Hier verbinden sich Natur, Freizeit, Gemeinschaft, Arbeit und Bildung mit einer urbanen und gleichzeitig ländlichen Umgebung. Die Menschen sind stolz auf ihr „Dorf“ und sehr engagiert in Sport-, Musik-, Heimat- und Schützenvereinen. Jedes Jahr kommen die Bewohner zusammen und feiern das größte Dorffest im Paderborner Land.

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Dahl 

Ein in der jüngeren Vergangenheit überdurchschnittlich gewachsener Stadtteil, aktuell leben in Dahl 2.800 Menschen. Hier ist in den letzten Jahren das Konfliktpotenzial der Windkraft besonders deutlich geworden. Gegner und Investoren ringen um Kompromisse. Und sowohl die einen als auch die anderen leben hier. Ich habe in vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern darüber gesprochen, und weiß, dass es keine Lösung gibt, die überall und allen passt. Aber die Energiewende ohne Windkraft gibt es auch nicht. Die aktuelle Regelung durch die CDU/FDP Landesregierung reicht nicht aus. Deshalb wird nach dem Regierungswechsel am 15. Mai 2022 die SPD für Klarheiten sorgen.

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Wewer

835 erstmals unter dem Namen Wawuri in einer Urkunde des Kloster Corvey erwähnt, ist Wewer heute der drittgrößte Stadtteil Paderborns. Seit der Gebietsreform von 1969 gehört Wewer zur Stadt Paderborn. Eine Grundschule, vier Kindergärten, eine gute ärztliche Versorgung und zahlreiche Einkaufmöglichkeiten für den täglichen Bedarf machen auch diesen Ortsteil beliebt für Zuziehende. Die Buslinien 2, 24 und 28 im 15 Minutentakt binden Wewer an die Paderborner Innenstadt an. Der kleine Ortskern mit einigen Geschäften, wie einer Buchhandlung und einem Bekleidungladen lädt zum Bummeln ein. Viele Vereine bieten die Möglichkeit, sich im Ort einzubringen.

Im Jahr 1999 hat sich auf Initiative der SPD der Dorfrat gebildet. Nach den Wahlergebnissen der jeweils letzten Kommunalwahlen entsenden die Parteien Vertreterinnen und Vetreter, um über Anliegen im Ort zu diskutieren. Manche Initiative des Dorfrates wurde so Stadtrat zur Abstimmung gebracht.

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Benhausen 

mit 2394 Einwohnern (Stand 30.11.2021) etwas größer als der Nachbarstadtteil Neuenbeken, hat sich in den letzten Jahren zu einem Vorzeigeprojekt der Energiewende entwickelt. Hier ist es gelungen, mit viel Kompromissbereitschaft aller Beteiligten das Stichwort „Windenergie“ positiv zu besetzen. Statt Wildwuchs entstanden beim Repowering, dem Umbau von bestehenden Windanlagen in Kraftwerke mit einer höheren Leistung, aus 17 alten neun leistungsstärkere Großanlagen. Die Stiftung „Windkraft“ (www.stiftung-benhausen.de) mit ihrem Stiftungsrat aus der Bürgerschaft des Ortsteils fördert innovative Projekte im Ort. Das Stiftungsvermögen speist sich aus einem Teil der Windkrafterträge. Für derartige Realisierungsmodelle werde ich in Düsseldorf werben! Auch an anderer Stelle zeigt sich, das Engagement vor Ort viel bewirken kann: Die in der Mitte des Ortes befindliche Kulturscheune platzt aus allen Nähten. Die Schließung der Sparkasse-Filiale sollte trotz des damit verbundenen Verlustes an Infrastruktur auch als Chance für Benhausen gesehen werden. Vielleicht kann es mit Hilfe der Politik noch gelingen, diese und andere ehemalige Immobilien der öffentlichen Banken weiterhin als Mittelpunkt in den Stadtteilen zu nutzen. Auch dafür möchte ich mich in Düsseldorf einsetzen.
Wie man Politik nicht gestalten sollte, zeigt sich bei der seit vielen Jahren angekündigten Unterführung der Bahn am Papenberg. Selbige wurde vor über zehn Jahren von der CDU angekündigt, und erst jetzt hat die Umsetzung begonnen! Hier ist Ehrlichkeit gefragt. Sicher, manche Projekte gehen nicht so schnell, wie es die Politik es will. Aber genau das muss man den Bürgerinnen und Bürgern von Anfang an deutlich machen und erklären, wo die Probleme liegen.

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Neuenbeken 

ist mit 2327 Einwohnern (Stand 30.11.2021) der kleinste Paderborner Stadtteil und wird teilweise von der Eisenbahn umschlossen. Direkt an der Bahnlinie befindet sich die Glashütte, ein beliebter Treff- und Ausgangspunkt für Wanderungen auf dem Paderborner Höhenweg und darüber hinaus seit vielen Jahren eine Lokation für Feiern. Auf meiner Route durch den Wahlkreis habe ich mich auch dort mit Bürgerinnen und Bürgern und Parteifreunden getroffen. Ein großes Problem des Stadtteiles sind fehlende Bauplätze. Ein Grund für die Nichtausweisung neuer Flächen ist die hohe Lärmemissionen der Bahnstrecken. Auch wenn die Technik inzwischen zu einer Reduzierung der Fahr- und Bremsgeräusche geführt hat, wird es ohne zusätzliche Anstrengungen nicht gehen. Eine Möglichkeit sind Lärmschutzwände, die allerdings nicht allen gefallen, insbesondere, wenn sie bis zu 1,50 Meter hoch sind. Besser wären sogenannte Gabionen, die den Schall fast direkt am Ausgangspunkt mindern. Hier sehe ich einen Ansatzpunkt für Initiativen in Düsseldorf. Es muss gelingen, in Gesprächen mit der Deutschen Bahn AG und dem zuständigen Bevollmächtigten der Bahn für NRW, die Strecke Paderborn – Altenbeken zeitnah in ein Ausbauprogramm aufzunehmen. Ich halte eine Verkehrswende und die Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene für unbedingt notwendig. Parallel dazu macht mehr Schienenverkehr den Lärmschutz unmittelbar an der Strecke umso wichtiger.

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Marienloh

ist mit 3237 Einwohnern (Stand 30.11.2021) größer als Neuenbeken und Benhausen. Der Ortsteil liegt in unmittelbarer Nähe des Truppenübungsplatzes „Senne“. Die alte B1 führt durch den Ort, die vor viele Jahren neu gebaute B1 verläuft etwas weiter nördlich. Eine erhebliche Verkehrsbelastung bleibt trotzdem, vor allem wenn der Verkehr nach Unfällen durch den Ort geleitet werden muss. Der dann seht belastende LKW-Verkehr zeigt, wie wichtig eine Verkehrswende von der Straße auf die Schiene ist. Auch das ist eines meiner Themen in Düsseldorf. Unsere Stadtteile und Dörfer brauchen beste Verkehrsanbindungen, aber der Güterverkehr gehört wo immer es geht auf die Schiene!

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Stadtheide 

Die Stadtheide im Nordosten von Paderborn ist seit den 1920er Jahren geprägt vom Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn AG. Auch heute noch ist das Werksgelände in Übersichtkarten ein markanter Punkt. Daneben haben sich hier in den letzten Jahrzehnten weitere große Betriebe angesiedelt. Allein die Benteler-Automobiltechnik beschäftigt 5.000 Menschen. Das Straßenverkehrsamt, der Abfall- und Entsorgungsbetrieb der Stadt Paderborn haben hier ebenfalls ihren Sitz.

Die ehemalige Bahnstrecke nach Bad Lippspringe teilt die Stadtheide geographisch. Sie endet heute in Marienloh wird nur noch für den Werksverkehr der Firma Benteler Automobiltechnik genutzt. Der Paderborner Schützenplatz mit seinen Kompanie-Quartieren gehört ebenfalls zur Stadtheide. Hoffen wir für 2022, dass hier wieder große Feste gefeiert werden können!

Ein in den letzten Jahren entstandenes Neubaugebiet hat vielen Familien neuen Wohnraum verschafft. Das dabei der soziale Wohnungsbau eine wesentliche Rolle spielt, ist ein Verdienst der SPD-Fraktion im Rat der Stadt. Investoren müssen 30 % der Wohnungen dem sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stellen. Alle entsprechenden Vergaberichtlinien wurden auf Initiative der SPD durchgesetzt.

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Das Riemekeviertel

Nördlich des Hauptbahnhofs und westlich der City beginnt es: das Riemeke. Das „Kreuzberg Paderborns“ erfreut sich bei Studierenden, Neu-Paderbornern wie Alteingesessenen wegen der liebevollen Kneipen, Cafés und Restaurants und der Nähe zur Innenstadt und zur Pader immer höherer Beliebtheit.
Zentral in diesem weltoffenen Quartier befindet sich der Riemekepark. Verstärkt durch Corona hat sich der Park leider abends und an den Wochenenden zu einem Angstraum gewandelt. Gleichzeitig haben Vandalismus und Müllprobleme zugenommen. Vielleicht kann in diesem Frühjahr endlich wieder das Riemekefest stattfinden, in dem sich die Bewohnerinnen und Bewohner über mehrere Tage im Riemekepark und im gesamten Quartier treffen und damit zeigen, was für eine großartige Gemeinschaft sie bilden.
Das alte Eisenbahnerviertel hat schon viele Veränderungen erlebt. Aktuell wandelt sich die ehemalige Alanbrooke-Kaserne zu einem modernen und durchgrünten Wohnraum mit Begegnungsorten für Kunst und Kultur. Für mich als Sozialdemokrat ist hierbei erfreulich, dass 30% der neuen Mietwohnungen gefördert werden. Zusätzlich könnte das Areal der leerstehenden „Briten-Wohnung“ der Wohnungsnot entgegenwirken.

Egal was noch kommen wird: Die für Paderborner Verhältnisse einmalige Altbausubstanz bleibt auch weiterhin ein Ort dieses stetigen Wandels im Paderborner „Kreuzberg“.

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Stadtmitte 

Das Zentrum der Stadt ist umgeben von einer Stadtmauer aus dem Mittelalter. Einige Elemente sind noch gut sichtbar und werden erhalten. Die Westernstraße ist als Haupteinkaufsstraße ein Anziehungspunkt für den gesamten Kreis Paderborn und sogar darüber hinaus.

Angebunden an ihr großes Einzugsgebiet ist die Paderborner Mitte durch einen sehr guten öffentlichen Nahverkehr – natürlich noch immer mit Verbesserungspotenzial. Immer wieder werden die Parkgebühren der ausreichend vorhandenen Parkplätze kontrovers diskutiert. Diese Diskussion ist wichtig und bleibt spannend. Aus meiner Sicht braucht es für die Stärkung der Innenstadt mehr als die Schaffung zusätzlicher Parkplätze oder gar kostenloses Parken. In einer Gesellschaft, die immer älter wird, und in der es viele Bürgerinnen und Bürger gibt, die sich kein Auto leisten können oder wollen, ist Mobilität vor allem durch den öffentlichen Nahverkehr vorzuhalten.

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Universität

Hier schlägt das zweite Herz der Stadt: die Universität. Symbol für Fortschritt und Entwicklung und nicht nur. Die Umgebung ist von der Universität und dem studentischen Leben geprägt. Paderbornerinnen und Paderborner sowie Studierende aus Deutschland und der ganzen Welt treffen hier zusammen.

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Kaukenberg 

Text folgt

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Lieth 

Text folgt

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Südstadt

„Gleich und verschieden“ lautet der Spirit der Südstadt. Etwa jeder sechste Paderborner wohnt südlich der Bahnlinie Lippstadt-Altenbeken. Über 50 % der Familien hier sind sogenante Ein-Kind-Familien. Alleinerziehende machen fast 30 % der Familien aus. Ein gutes Drittel der Bewohner haben einen Migrationshintergrund. Der Anteil ausländischer Familien liegt bei 15 %. Problemlagen gibt es eher im westlichen Bereich (Borchener Straße, Abtsbrede) als im östlichen Teil (Schöne Aussicht, Universität). Zugleich zählt die Paderborner Südstadt aber zu den beliebtesten Wohnlagen in der Stadt.

Eine Übersicht über meinen Wahlkreis im Kreisgebiet Paderborn.

Mein Wahlkreis im Kreis Paderborn